Vestibuläre Wahrnehmung

Vitale Kraft – Körper und Leben in Balace – Ein Beitrag zur vestibulären Wahrnehmungsförderung in der Krippe der Aqua Kita

Sich im Gleichgewicht befinden – einer der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Um uns im Raum orientieren zu können, unseren Körper aufrecht zu halten und uns zuverlässig und sicher in den Bedingungen der Schwerkraft bewegen zu können, benötigen wir unsere vestibuläre Wahrnehmung, die für Gleichgewichtssinn und Koordinationsfähigkeit zuständig ist. Bereits die jüngsten Kinder fühlen sich von erhöhten Steinen, Baumstümpfen etc. magisch angezogen und versuchen zu balancieren, ihr Gleichgewicht zu finden und zu halten.

Um einen Beitrag zur motorischen Entwicklung und vestibulären Wahrnehmungsförderung zu leisten, bieten wir in der Krippe in Mögeldorf Balance Steine an. Diese Steine, die natürlichen Flusssteinen und Hügelkuppen nachempfunden sind, basieren auf neuropädagogischen und sensorisch-motorischen Prinzipien. Durch die unterschiedlichen schrägen Kanten, den kleinen Trittflächen und den verschiedenen Höhen ist es möglich, den Schwierigkeitsgrad individuell anzupassen, in dem Abstände verringert oder vergrößert werden. Dieses Spiel bietet eine echte Herausforderung – für alle Altersklassen.

Die Vorteile und positiven Auswirkungen dieser Balance Steine erleben Kinder oft unbewusst. Es werden gleich mehrere Sinne angeregt und gefördert:
vestibuläre Wahrnehmung: Gleichgewicht finden und halten, Koordinationsfähigkeit
– unsere sensorische Integration wird gestärkt: Tiefensensibilität
taktiler Sinn: fühlen und ertasten, wohin die Hand oder der Fuß gesetzt werden muss
propriozeptiver Sinn: Kontrolle und Kraftregulierung um Bewegung anzupassen damit der nächste Schritt gelingt
visueller Sinn: verschiedene Höhen, Tiefen, Farben etc.

Auf den folgenden Bildern ist zu sehen, was unseren Krippenkindern bisher eingefallen ist und wie sie sich mit den Steinen auseinander gesetzt haben:

Was die Bilder nicht vermögen zu zeigen, ist die Entwicklung, die die Kinder bei ihren Versuchen und Fehlversuchen erfahren…

Beitrag von Daisy Rösner

Malentwicklung

Erinnerung

Ich erinnere mich an einen Tag im Kindergarten. Wir durften malen. Es sollte ein Bild eines kürzlichen Erlebnisses in der Natur zeigen. Alle Kinder malten bereits. Ich überlegte noch über welches Ereignis ich etwas malen wollte und bekam langsam inneren Druck, weil die anderen teilweise schon das halbe Blatt bemalt hatten. Ich zwang mich zu einer Entscheidung und wählte den Spaziergang durch eine Wiese mit Apfelbäumen. Mit großer Gründlichkeit begann ich jeden einzelnen Grashalm auf dem unteren Ende meines Blattes zu zeichnen und war über die wachsende „Wiese“ sichtlich begeistert. Die Tatsache dass einige Kinder schon fast fertig waren bremste meinen Eifer nicht. Ich hatte etwa die Hälfte meines Blattes mit feinen und fast parallel verlaufenden Grashalmen verziert als meine Kindergärtnerin (damals nannte man sie noch so) mir den Stift aus der Hand nahm, parallel zum Rand des unteren Blattes einen geraden grünen Strich malte und mir zufrieden den Stift zurück gab. Ich vermute, ich habe sie mit einem entsetzten Gesichtsausdruck angesehen, da sie mir sofort erklärte sie wollte mir nur helfen. Würde ich jeden Grashalm einzeln abbilden wollen, würde mein Bild nie fertig werden.

Malen ist eine Ausdrucksform

Malen ist für Kinder wie sprechen ohne Worte. Sie zeigen mithilfe von Farbe, Papier und einem Bewegungsimpuls ihre Gefühle. Dabei sollte Bewertung (Lob oder Kritik) keine Rolle spielen.

Auch viele Jahre nach dem oben beschriebenen Erlebnis erinnere ich mich an seine Wirkung. Sie hat mein Bild kaputt gemacht. Wie kann sie nur meine Motivation das ganz genau machen zu wollen nicht verstehen. Wieso ist ein ungenaues fertiges Bild mehr wert? Sie schätzt mein Bild nicht. Ihr gefällt meine Art zu malen nicht. Ich gefalle ihr nicht. Meine Art zu malen ist anders. Ich bin anders. Sie mag mich nicht. Ich mache das nicht richtig. Ich bin nicht richtig. Meiner Wut, meiner Fassungslosigkeit, meiner Verzweiflung und der Enttäuschung nicht dazu zu passen konnte ich damals natürlich keinen Ausdruck verleihen noch verstand ich, das es völlig normal ist individuell zu sein.

Wenn ein Kind malt, nimmt es die Realität ein Stück weit auseinander und setzt sie neu zusammen, sozusagen wie in einem Traum. Es handelt sich um eine Art Verdauungsprozess und darf nicht im Kontext von Nutzen stehen oder bewertet werden sagt Diplom-Kunsttherapeutin Kristina Matthiesen.

Warum uns eine natürliche Malentwicklung wichtig ist

Die vorbereitete Umgebung bedeutet für das Malen, dass ein Raum kreiert wird in dem Kreide und Stifte altersgerecht zur Verfügung stehen, dass die Kinder wählen können ob sie auf einem Stuhl sitzend oder auf dem Boden sitzend oder liegend malen wollen. Die Bedürfnisorientierung in unserem Konzept ergänzt das dadurch, dass die Kinder selbst entscheiden ob sie beobachten oder aktiv werden wollen und auch wie lange sie dabei bleiben und ob sie überhaupt dabei sein wollen. Darf das Kind sein Malen selber entwickeln ist in der Regel ein deutlicher Unterschied in der Führung und Handhaltung der Kreide zu erkennen. Manche Kinder verwenden mehr Druck, andere weniger. In der Umsetzung bei uns bedeutet es, dass wir weder die Haltung der Kreide oder des Stiftes korrigieren noch den eingesetzten Druck.

In einer bestimmten Phase der Malentwicklung beginnen die Kinder zu erzählen was sie gemalt haben. In der Umsetzung bei uns legen wir Wert darauf, sie erklären zu lassen und auch nachzufragen. Wir verzichten darauf den Kinder zu sagen was wir in ihrem Bild „sehen“ (erkennen können). Wir bewerten nicht was die Kinder malen, wir greifen nicht in ihr Werk ein oder malen für sie.

Wenn Kinder hören wie schön ein Erwachsener ein Bild eines Kindes findet, motiviert sie das auch ein Bild zu malen, welches die selben lobenden Worte erhält. Die Motivation ist dann nicht mehr die Freude am Malen. Die Befriedigung wird nicht durch das Erschaffen generiert. Der Focus liegt nicht mehr auf der Selbstwertschätzung sondern auf einer Anerkennung im Außen.

Beispiele aus unserem Alltag in der Krippe

Ein älteres Mädchen benannte, was es gemalt hat und kündigte daraufhin an, was es als nächstes vor hat zu malen.

Wir versehen die einzelnen Werke mit einem separaten Zettel auf welchem wir den Namen des Erzeugers, das Datum der Herstellung und gegebenenfalls einer Geschichte zum Bild notieren.

Hier noch ein paar Beispiele zur Phase des Kreiskritzelns…

Die verschiedenen Phasen der Malentwicklung

Das Spurschmieren mit breiartigen Substanzen ist meist die erste Form des Malens, welche aus der Bewegungsfreude der Kinder hervor geht. Auch das hinterlassen von Spuren mit Stöcken gehört in diese Phase der Malentwicklung. Aus der Freude an der Bewegung und dem Wunsch weitere Spuren zu hinterlassen generiert das Kind selbständig das, was wir Erwachsene üben nennen und wechselt dadurch irgendwann in die Kritzelphase. Meist wird die Kreide oder der Stift in der Faust gehalten und es entstehen erstmals Muster. In dieser Phase befinden sich die Muster häufiger neben den dafür vorgesehenen Flächen und es scheint, als ob der Prozess wichtiger ist als das Ergebnis. Beim Hiebkritzeln entstehen bereits kleinere Striche mit einer Bewegung aus der Schulter heraus und der Zusammenhang zwischen den Bewegungen und den hinterlassenen Spuren ist für das Kind erkennbar. In der nächsten Phase werden die Striche etwas länger und dichter und sie wird Schwingkritzeln genannt. Dabei bewegt sich der Unterarm. Da das Kind den Stift ab- und erneut aufsetzen schafft verlaufen die Striche in alle Richtungen und meist platziert das Kind sein Malergebnis in der Mitte des Blattes. Anschließend folgen erstmals rundere Formen wie Spiralen oder sogenannte Urknäule die man als Kreiskritzeln betitelt. In der nächsten Stufe wird aus senkrechten und waagerechten Linien ein Kreuz geformt. Zum Abschluss dieser Phase fängt das Kind an, seinem Bild eine Bedeutung zu geben und seine Zeichnung zu kommentieren. Häufig ist das beschriebene nur für das Kind sichtbar. In einer weiteren Phase entwickelt das Kind den sogenannten Kopffüßer, einen Kreis mit tentakelartigen Beinen, manchmal auch Armen ohne Rumpf oder Bauch gefolgt von der sogenannten Vorschemaphase, in der das Kind seinem Bild Bäume, Häuser oder Autos hinzufügt. Es beginnt die Phase, in der die Zeichnung geplant wird, das Kind weiß vor der Entstehung des Bildes was es malen möchte. Außerdem wird das gemalte detaillierter. Menschen erhalten z. B. Ohren oder Finger wobei die Proportionen selten realistisch sind. Manche gehen davon aus, das die Größe auf deren Wichtigkeit für das Kind schließen lassen. In der Schemaphase werden Arme und Beine bereits mit Doppellinien dargestellt und sogenannte Röntgenbilder entstehen, wenn das Kind mehrere Schichten eines Gegenstandes abbildet, der nicht durchsichtig ist wie z. B. ein Haus dessen Innenleben zu erkennen ist.

Die Entwicklung der Kinderzeichnung

Konflikte gehören zum Leben

Wie wir in der Aqua Kita mit Konflikten umgehen

Die meisten Menschen wünschen sich Beziehungen, ihr Familienleben, ihr Arbeitsumfeld frei von Konflikten. Dabei ist es so wichtig, durch Übung vielfältige Lösungsstrategien für Konflikte zu entwickeln. Konflikte verlieren dadurch mehr und mehr ihrer stressauslösenden Aspekte und der eine oder andere entwickelt sich zum geschickten Verhandler.

Deswegen ist es uns im Alltag so wichtig, Konflikte der Kinder zu begleiten, ihnen zu helfen ihren Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen, sie zu unterstützen mit den Reaktionen zurecht zu kommen wenn ein Bedürfnis einmal nicht erfüllt werden kann anstatt Partei zu ergreifen und zu entscheiden wer recht hat.

Konflikte gehören zum Leben. Entscheidend ist die Art und Weise, wie wir damit umgehen. Jesper Juul

Pädagogen durchlaufen eine fünfjährige oder längere Ausbildung, um auf die Situationen in den Kitas vorbereitet zu werden. Daher möchten wir Eltern manchmal von ihnen einen Leitfaden, an dem man sich orientieren kann, der einem das Gefühl gibt alles richtig zu machen. Daher finde ich den folgenden Artikel von Jesper Juul sehr hilfreich. Zum einen weil er erklärt, dass es keine pauschal richtigen Antworten für uns Eltern geben kann, zum anderen weil sein Artikel anregt die eigenen Glaubenssätze, Erfahrungen und Ideen zum Thema Konflikte zu hinterfragen.


Konflikte zwischen Kindern

Ich stoße oft auf die Frage „Wie soll man in Konflikten zwischen Kindern eingreifen?“, von Seiten der Eltern, die entweder unsicher sind oder die schlechte Erfahrungen mit einer bestimmten Vorgehensweise gemacht haben. Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich von einer Vielzahl von Faktoren ab: Welche Kinder? Das Motiv des Erwachsenen für das Eingreifen? Das Alter der Kinder? Worum dreht sich der Konflikt? Usw.
Das Folgende ist deshalb keine konkrete Antwort, oder eine Gebrauchsanweisung, aber eine Reihe von Überlegungen, die hoffentlich inspirierend wirken können, wenn Eltern ihre eigenen Antworten finden müssen.

Was ist ein Konflikt?

Ein Zusammenleben oder eine Zusammenarbeit mit anderen Menschen – egal welchen Alters – ist ohne Konflikte nicht möglich. Das Einzige, das wir uns aussuchen können ist, wie wir uns ihnen gegenüber verhalten wollen, wenn diese aufkommen. Einige Menschen sind in Familien aufgewachsen, in denen alle Konflikte unter den Teppich gekehrt wurden, und kümmern sich deswegen zum Teil nicht um Konflikte; deshalb fehlt ihnen die Praxis, an ihnen zu arbeiten.

Andere kommen aus Familien, in denen es ständig Kämpfe und Konflikte gab, die jene unglücklich machten, weil sie nie gelöst wurden. Diese Menschen sind oft geneigt, Konflikte in ihrer eigenen Familie zu unterdrücken, wenn sie erwachsen werden und selbst Kinder bekommen, weil Konflikte für sie dasselbe wie einen Unglücksfall darstellen.

Viele von uns, die heutzutage Kinder haben, sind in einer Zeit aufgewachsen, in denen Erwachsene mit edler Gesinnung der Meinung waren, dass Konflikte vor Kindern verborgen werden müssen. Andere sind in einer Generation aufgewachsen, in welcher Konflikte oft zur Scheidung der Eltern führten: Beide Parteien haben deshalb ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Konflikten innerhalb ihrer Familie.

Ein Konflikt entsteht, wenn zwei Menschen gegensätzliche, oder manchmal bloß verschiedene Bedürfnisse oder Gelüste haben: Und weil nicht alle Menschen gleich sind, bedeutet das, dass wir an jedem einzelnen Tag Konflikte erleben. Hinzu kommt, dass wir nicht selten auch im Konflikt mit uns selbst stehen; ein Teil von uns will das Eine und ein anderer Teil will etwas Anderes.

Wenn wir ein Bedürfnis verspüren, kann der nachfolgende Prozess auf zwei unterschiedliche Weisen verlaufen:
1) Bedürfnis – Befriedigung (dieses Bedürfnisses) – Ruhe
Wir verspüren ein Bedürfnis, wie z. B. Hunger, woraufhin wir etwas essen und somit satt werden.
2) Bedürfnis – Frustration – Kampf – Trauer – Ruhe.
Wir verspüren ein Bedürfnis, wie z. B. Nähe; der Andere steht nicht zur Verfügung und wir werden frustriert und versuchen in Kontakt zu kommen aber werden abgewiesen; wir werden deswegen traurig, weinen und beruhigen uns wieder.

Missverstandene Fürsorge

Der erste Verlauf stellt unsere gemeinsame „paradiesische“ Vorstellung dar. Dem zweiten Verlauf begegnen wir oft im irdischen Alltag. Konzentrieren wir uns also ein wenig auf die beiden Elemente „Kampf“ und „Trauer“: Wenn wir ein Bedürfnis verspüren, wie z. B. „Ich möchte gerne, dass du dein Buch weglegst und dich ein wenig für das interessierst, das ich mit dir teilen möchte“, ist der erste Schritt (und für viele Erwachsene auch der schwerste), seinem Bedürfnis Ausdruck zu verleihen. Viele von uns sind in Familien aufgewachsen, in denen es als verkehrt oder egoistisch angesehen wurde, einfach zu sagen, was wir gerne bekommen möchten. Daraus resultiert, dass wir Erwachsenen oft unmittelbar zur Frustration übergehen: „Musst du immer lesen?“, „Wieso sagst du nie etwas?“, „Du interessierst dich nie für mich!“ usw.

Aber obwohl wir nun unser Bedürfnis ausdrücken, können wir trotzdem ständig riskieren, dass der Andere mit einem „Ich habe jetzt gerade keine Zeit“, „Ich habe jetzt keine Lust mich mit dir zu unterhalten, kann das nicht bis morgen warten?“, oder vielleicht bloß mit einem halb gequälten „Was ist denn jetzt?!“ antwortet. Wenn dies geschieht, beginnt der Kampf oder die Verhandlung – wie man eigentlich sagen müsste – weil es gerade kein Kampf im Sinne von Krieg ist, der hier gemeint ist. Aber selbst ein sehr geschickt Verhandelnder kann verlieren, (dies ist oft die kindliche Situation im Verhältnis zu den Erwachsenen: „Darf ich ein Eis haben?“, „Darf ich nicht ein bisschen länger aufbleiben?“). Manchmal sind unsere Bedürfnisse so verschieden, dass wir uns gar nicht einigen können, und wenn dies geschieht, gibt es in der Wirklichkeit nur eines zu tun: nämlich über die Niederlage zu weinen. Trauer ist das Einzige, das unsere innere Balance wieder aufrichten – und somit die innere Ruhe wiederherstellen kann. Nicht zu bekommen, was wir uns am meisten wünschen, stellt gewissermaßen eine traurige Niederlage dar. Es kann sich dabei um ein nicht besonders wichtiges Bedürfnis handeln, wobei die Trauer deswegen nur als kleine Enttäuschung wahrgenommen wird, oder aber das Bedürfnis kann so lebensnotwendig sein, dass die Trauer sich überwältigend anfühlt. Als Kinder hatten viele von uns nicht die Möglichkeit, die „große“, „mittelgroße“ oder „kleine“ Trauer zu verarbeiten. Die Erwachsenen unterbrachen uns mit ihrem: „Jetzt musst du aber lieb (umgänglich, vernünftig, groß) sein!“, „Hör auf dich zu spreizen!“, oder „Lass mich mit einem solchen Unsinn zufrieden!“ Wir mussten unseren Kummer hinunterschlucken und in der Frustration verbleiben. Wir ordneten uns unter, und nach einem sieben- bis achtjährigen Training konnten wir eine vernünftige, liebe, umgängliche oder erwachsene Maske tragen, und unsere Eltern konnten sich gegenseitig damit beglückwünschen, dass wir auf jeden Fall „anscheinend“ harmonisch (und nicht lästig) geworden waren. Eines der Resultate aus dieser missverstandenen Fürsorge ist, dass viele Erwachsene ein Gespür für die Trauer verloren haben. Sie bemerken einzig die Frustration und reagieren deswegen mit lautem Rufen, Ausschimpfen, Vorwürfen und Schlägen, wenn sie nicht das bekommen können, was sie vermissen. Dies verwehrt ihnen selbstverständlich das zu bekommen, was sie haben möchten, aber hinterlässt sie oft unbefriedigt, selbst wenn deren Umgebung versucht, ihren Ansprüchen gerecht zu werden.

Der kulturelle Faktor

Es gibt außerdem einen kulturellen Faktor außerhalb der psychologischen Mechanismen. Hier in Skandinavien bedeutet dies, dass die Anzeichen für einen Konflikt oft Schweigsamkeit oder Abstand sind, ganz im Gegensatz zur südlichen Kultur, in welcher Konflikte regelmäßig von Rufen, Schreien und erhöhter körperlicher Aktivität ausgehen. Wenn man in Skandinavien aufwächst, bedeutet das, dass man als Kind oft den Konflikt spürt, aber dessen genauen Inhalt nicht zu entschlüsseln vermag. Kinder in unserer Kultur kommen deswegen oft zu dem Schluss, dass sie diejenigen sind, mit denen etwas nicht in Ordnung ist, aber auf einer sonderbar diffusen Art und Weise. Das bedeutet nicht, dass Rufe und Schreie die bessere Lösung sind; sie stellen bloß eine andere Umgangsweise dar, und diese schafft eine andere Konfliktbereitschaft unter den Kindern, wenn diese erwachsen werden.

Obwohl diese charakteristischen Verhaltensweisen recht typisch für die nördlichen und südlichen Himmelsrichtungen sind, bedeutet dies nicht, dass sie angeboren sind – ganz im Gegenteil: sie sind angelernt. Wir erlernen sie in unserer Familie. Kinder wurden mit jener Konfliktbereitschaft geboren, wie sie in Punkt 1) und 2) früher in diesem Kapitel skizziert wurde, allerdings ohne dem wichtigsten Verhandlungswerkzeug, welches die Sprache ist, und ohne die Fähigkeit von ihr Gebrauch zu machen, um sich damit selbst auszudrücken. Gleichwie auf den meisten anderen Gebieten frühkindlicher Entwicklung, in denen sie mit der Ausbildung der Grobmotorik (große Bewegungen in den großen Muskeln) beginnen, und mit der Ausbildung der Feinmotorik (kleine Bewegungen in den kleinen Muskeln, wie z. B. in den Stimmbändern) abschließen, beginnen sie ebenfalls damit, Frustrationen und Konflikte sozusagen mit „Armen und Beinen“ auszudrücken.

Wenn es um die Verarbeitung von Konflikten mithilfe von Sprache (Feinmotorik) geht, lernen Kinder fast ausschließlich anhand von Beispielen, d. h. von ihren Eltern, deren Vorgehensweise sie nachahmen. Und das gilt sowohl hier als auch in allen anderen Beziehungen: Die Kinder lernen von der Vorgehensweise, mit der wir die Dinge angehen; nicht auf die Art und Weise, die wir ihnen vorschreiben, wie sie sie handhaben sollen. Sobald die Kinder fünf-sechs Jahre alt geworden sind, handeln sie, wie wir handeln, und weil niemand von uns perfekt ist, sind die Kinder es auch nicht.

Erwachsene können von Kindern lernen

Selbst wenn kleinere Kinder oft von „Armen und Beinen“ Gebrauch machen, wenn sie sich in einem Konflikt befinden, können die meisten von uns etwas von der Selbstverständlichkeit lernen, mit der sie ihre Bedürfnisse ausdrücken. Vielen Ehen und Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen würde es bedeutend besser bekommen, wenn alle Parteien die grundlegenden Sätze in der persönlichen Sprache verwenden würden: „Ich will“, „Ich will nicht“, „Ich kann (es) leiden“, „Ich kann (es) nicht leiden“, „Ich will haben“, bzw. „Ich will nicht haben“. Gleichzeitig haben Kinder in diesem Alter sich die Fähigkeit bewahrt, die richtige Tonlage zu den Worten hinzuzufügen. Sie rufen, wenn sie frustriert sind, weinen, wenn sie deswegen traurig sind, bzw. schimpfen, wenn sie zornig sind. Viele der Erwachsenen haben diese beiden wertvollen Eigenschaften verloren – zum großen Nachteil für ihre Lebensqualität.

Die Kinder können von uns lernen, wie man die Sprache zum Bearbeiten von Konflikten benutzt, was nicht mit einem „vernünftig über die Dinge sprechen“, oder einem „beruhige dich“, oder einem „sei jetzt logisch“ verwechselt werden darf. Der Mensch ist kein rationales Wesen; vor allem dann nicht, wenn wir uns in einem Konflikt mit uns selbst oder miteinander befinden.

Die Kinder können von unserem Beispiel lernen. Wie gehen Vater und Mutter vor, wenn sie sich in einem Konflikt miteinander befinden? Wie handeln Vater und Mutter, wenn sie sich im Konflikt mit uns befinden? Die Kinder sind wie immer der Spiegel, in dem wir uns selbst am deutlichsten sehen, und sie sind, wie immer, eine Inspirationsquelle, um unsere eigene Funktionsweise zu beobachten und diese zu verbessern.

Als Erwachsene können wir Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen lehren. Wir können ihnen beibringen, nicht über eine rote Ampel zu gehen, und ihnen ähnliche praktische und notwendige Fertigkeiten vermitteln. Aber was die wirklich wichtigen Dinge im Leben betrifft, sind es oft die Kinder, die uns am meisten beibringen können, obwohl sie dazu „verurteilt“ sind, uns nachzuahmen.

Wie man eingreift

Es ist relativ einfach, Anweisungen dafür zu geben, wie man in einen Konflikt eingreift. Man sollte persönlich und wohlüberlegt vorgehen, und man sollte es unterlassen zu kritisieren oder Partei zu ergreifen. Überlege dir zuerst, warum du in den Konflikt der Kinder eingreifen willst. Ist es, weil du Konflikte hasst und einen Mangel an Konflikten mit Harmonie und Glück verwechselst?
Falls es das ist, warte einen Augenblick! Ist es, weil der Konflikt zu destruktiv, zu verbissen ist? Falls es das ist, warte dennoch etwas, und sage dann: „Aufhören!“, „Stopp!“, und rufe es gerne so hoch und so innig aus, wie du den Drang danach verspürst! Das soll bloß effektiv sein. Keine halbherzigen Bemerkungen im Stil von: „Wollt ihr jetzt nicht einmal aufhören. Ich kann das bald nicht mehr aushalten“ (jammernd); „Ihr seid auch ganz unmöglich – alle beide. Könnt ihr nicht hören, was man euch sagt?“ (anklagend). „Nein, jetzt musst du also Rücksicht darauf nehmen, dass er trotz alledem der Kleine ist!“ (kritisierend).
„Was stimmt denn nicht mit euch und warum könnt ihr nicht ruhig und in Frieden miteinander spielen?“ (machtlos). Wenn der Konflikt gestoppt ist, kann man den Kindern dabei behilflich sein, die richtigen Worte zu finden, d. h. die Worte, die hinter „Scheißkerl“, „Idiot“ usw. stecken.
– Beginne damit, beiden Parteien folgende Fragen zu stellen: „Was ist es, das du gerne haben möchtest?“ Höre die Antworten sorgfältig an, und verzichte darauf, diese zu werten!
– Überprüfe, ob die Kinder jeweils die Antwort des anderen gehört haben und bitte sie evtl. darum, das Ergebnis der Antworten gegenseitig zu wiederholen.
– Bitte den Initiator zu untersuchen, ob das, was er bekommen möchte, möglich ist. Falls es nicht möglich ist, bitte ihn, seine Reaktion darauf auszudrücken! Dasselbe gilt, falls es möglich ist das zu bekommen, was er möchte.
– Vermeide es, den Kindern für ihre Mithilfe zu danken!
– Beachte stets, dass der Erwachsene lediglich Vermittler und nicht Richter ist!

Wenn dieser Vorgang abgeschlossen wurde, ist die Aufgabe des Erwachsenen zu Ende. Die Kinder sind sich nunmehr selbst und einander bewusst geworden und, ehe sie acht bis zehn Jahre alt geworden sind, sollten sie dies gelehrt bekommen haben. Falls du mit dieser Praxis erst anfängst, wenn die Kinder groß sind, benötigt es nicht so viel Zeit, aber rechne nicht damit, dass die Konflikte aufhören, bevor ein Jahr oder noch mehr Zeit vergangen ist! Es gibt keinen Grund moralisierend zu werden oder Schuld zuzuweisen. Dies baut – ganz im Gegenteil – auch noch einen neuen Konflikt in den Kindern selbst, oder zwischen ihnen auf und bremst somit ihr Erlernen.

In manchen Familien gibt es sehr häufige Konflikte zwischen Kindern; es scheint, als ob selbst der kleinste Zwischenfall einen Anlass zum Streit liefert. Sollte dies der Fall sein, zahlt es sich aus, die Familie zusammen zu rufen und ein gründliches Gespräch darüber zu führen was „es“ ist, das zur Zeit in der Familie liegt und vor sich hin schwelt. Es gibt drei Orte, an denen man suchen kann: zwischen den Erwachsenen und den Kindern, zwischen den Erwachsenen untereinander, oder zwischen den Kindern. Die Ursache für ein anhaltend hohes Konfliktniveau findet sich selten bei den Kindern.

Letztlich sind wir als Eltern oft von einem unbändigen Drang besessen uns nützlich zu machen, um zu erziehen, um von uns zu lernen. Oft geschieht all die Aktivität mehr unseretwegen als der Kinder wegen. Falls du es nicht ertragen kannst, wenn die Kinder Konflikte haben, versuche, die Szenerie zu verlassen. Schließ die Tür, geh in einen anderen Raum, geh spazieren! In vielen Fällen lernen die Kinder schneller und besser, je weniger wir uns einmischen.

©Jesper Juul, www.familylab.de – die familienwerkstatt

Barfuß zu sein nützt nicht nur der Gehirnentwicklung

Bewegung ohne Schuhe

Barfuß laufen dürfen die Kinder in der Aqua Kita auch im Winter, wenn das gerade ihrem Bedürfnis entspricht und selbstverständlich kann auch der Schnee mit bloßen Füßen getestet werden… 👣.

Rae Pica glaubt, wir sollten grundsätzlich für viel mehr barfuß Zeit sorgen im Hinblick auf die vielen physischen und kognitiven Vorteile. Englischer Beitrag
Wer den Beitrag lieber in Deutsch lesen möchte, folgt bitte diesem Link zu einer sinngemäßen Übersetzung ins Deutsche.

Der Kinderfuss

Neugeborene kommen mit Plattfüßen zur Welt. Bei Babys ist also noch nichts vom Fußgewölbe zu sehen, denn dies ist noch mit dicken Fettpölsterchen ausgefüllt. Diese schützen den Fuß bei den ersten Gehversuchen.
Kinderfüße sind noch weich und formbar, denn ihr Skelett besteht anfangs überwiegend aus Knorpel und verknöchert erst nach und nach. Deshalb sind Kinderfüße in den ersten Lebensjahren unempfindlich gegen Druckschmerz. Kinder benötigen keine Lauflernschuhe, man sollte Schuhe so spät wie nur möglich kaufen. Denn Füße benötigen Bewegungsfreiheit, um sich bestmöglich entwickeln zu können.
Kinder haben in den ersten zwei Lebensjahre oft O-Beine, diese verwachsen sich bis zum 2. Lebensjahr. Aus dem O-Bein wird allmählich das X-Bein (2.-4. Lebensjahr). Das X-Bein bildet sich vom vierten bis zum sechsten Lebensjahr zurück und wird dann zu geraden Beinen.

Das Schuhwerk

„98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen auf die Welt, aber nur noch 40 Prozent der Erwachsenen haben gesunde Füße.“
Daher sollten Schuhe so spät wie möglich gekauft werden und vor allem sollten passende Schuhe gekauft werden. Das dauerhafte Tragen unpassender Schuhe kann zu Fußfehlstellungen führen, z. B. Knick-Senkfuß, Platt-Senkfuß, Sichelfuß, Spreizfuß oder Haglund-Syndrom. Passende Schuhe zu kaufen ist gar nicht so einfach, denn Schuhgrößenauszeichnungen sind selten korrekt. Deshalb sollten sowohl die Fußlänge als auch die Innenlänge des Schuhs gemessen werden. Darüber hinaus sollte man im Alter von 1-3 Jahren alle drei Monate die Schuhgröße kontrollieren, im Alter von 3-6 Jahren alle vier Monate. Kinderschuhe sollten leicht und flexibel sein, sie müssen sich biegen und verwinden lassen. Die Schuhsohle sollte dünn, flach und flexibel sein, denn Schuhe sollen nur eine Schutzfunktion haben. Da beim Laufen mit normalen Schuhen die Hüft- und Kniegelenke stärker belastet werden als beim Barfußlaufen sollte man dennoch so oft wie möglich auf Schuhe verzichten! Auch weil die Fußmuskulatur durch das Tragen von Schuhen nicht trainiert und unterfordert ist, was zu einem muskulären Ungleichgewicht führen kann. Eine Alternative zu normalen Schuhen sind Barfußschuhe.

Motorik

Barfuß werden mehr Muskeln beansprucht und so wird die Muskulatur abwechslungsreich geschult und gekräftigt. Dies fördert die Beweglichkeit, stärkt die Kraft der Bänder und Gelenke und wirkt sich günstig auf die Körperstatik aus. Barfüßige Kinder haben z. B. einen besseren Gleichgewichtssinn, besseres Körpergefühl, mehr Stand- und Trittsicherheit, mehr Stabilität und Bodenhaftung.

Immunsystem

Barfußlaufen regt die Durchblutung an, fördert damit den Kreislauf und senkt den Blutdruck. Es trägt zur Entspannung bei, baut Stress ab, steigert die Konzentration und hebt die Stimmung.
Wie ist es bei nassen und kalten Füßen? Wird man krank, wenn man z. B. auf nassen Wiesen oder kalten Steinboden unterwegs ist? Nicht nach unserer Erfahrung. Man aktiviert damit die körpereigene Temperaturregulierung und Immunabwehr und stärkt so den Selbstschutz. Wichtig ist, in Bewegung zu bleiben. Wenn man wieder reingeht, die nassen Füße in Socken stecken und so wieder aufwärmen, oder auch durch Bewegung die Füße wärmen.

Wahrnehmung

Wir können besonders gut mit den Füßen fühlen, denn in der Fußsohle befinden sich über 72.000 Nervenenden. Meist ist die Feinsensorik der Fußsohlen durch das permanente Tragen von Schuhen total verkümmert. Barfuß verbessert man die komplette Körperwahrnehmung und die Rückgewinnung von sensorischem Input, was zu entsprechenden neuronalen Verbindungen im Gehirn führt. Diese Verbindungen sorgen schließlich dafür, dass Kinder einen sicheren Tritt, eine ausgeprägte Balance und eine erweiterte Wahrnehmung haben.

Achtsamkeit

Barfuß ist man achtsamer, denn man richtet seine volle Konzentration und Aufmerksamkeit auf den Untergrund. Man läuft barfuß viel langsamer und bewusster. Man achtet dabei viel mehr auf seine Umwelt und auf den Boden der einen umgibt. Dies entschleunigt und man wird entspannter.
Aber auch vor Verletzungen beim Barfußlaufen braucht man keine Angst haben, da man z. B. Glasscherben, Hundehaufen, etc. viel früher wahrnimmt, denn man achtet ganz anders auf den Boden.

Erdung

Erdung bedeutet, sich wieder mit der Erde zu verbinden. Die Erdladung ist negativ, dies ist vergleichbar mit dem Minus-Pol einer Batterie.
Wenn man direkten und leitfähigen (barfuß) Kontakt zur Erde hat, dann kann der Körper die Elektronen der Erde aufnehmen. Diese braucht er, um frei Radikale unschädlich zu machen.
Unser Körper ist ständig freien Radikalen ausgesetzt. Stress, Umweltgifte, schlechte Ernährung und Drogen (Zucker, Alkohol, Rauchen) sorgen für einen zu hohen Überschuss an freien Radikalen. Freie Radikale sind schädliche und aggressive Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Die freien Radikalen wandern durch den Körper und versuchen elektrische Spannung auszugleichen, dabei beschädigen sie Zellen und Gewebe und dies führt zu allerlei Krankheiten.

Untergründe

Barfußlaufen ist in unseren Breitengraden überall und ganzjährig möglich. Dennoch ist darauf zu achten im Ballengang zu laufen und nicht im ungünstigen Fersengang, da unser Ballen ein natürlicher Stoßdämpfer ist. Kleinkinder laufen alle über den Vorderfuß, denn sie laufen instinktiv richtig. Erst durch das Imitieren der Erwachsenen und durch viel zu schnellen und falschen Schuhkauf erlernen Kinder den ungesunden und ungünstigen Fersengang. Barfußlaufen ist also im Ballengang auf jedem Untergrund möglich, also auch auf Asphalt oder Beton. Denn man sollte seinen Füßen immer wieder einen Ausgleich auf natürlichen Untergründen schaffen. Denn desto vielfältiger sind die positiven Reize für das Nervensystem und die Muskulatur. Durch regelmäßiges Barfußlaufen entwickelt sich eine sehr elastische und strapazierfähige Lederhaut, welche den Fuß widerstandsfähiger und zäher macht. Es entsteht keine Hornhaut, diese bekommt man nur, wenn man falsch läuft.
Wichtig ist noch darauf zu achten, dass Asphalt im Sommer sehr heiß wird und man Verbrennungen bekommen kann. Im Winter kann man Erfrierungen auf Eis bekommen. Da kann man z. B. auf Barfußschuhe zurückgreifen.

Fußreflexzonen

Der gesamte Körper spiegelt sich in den Fußsohlen wider, da durch Energiebahnen eine Verbindung zwischen Körper und Füßen hergestellt wird. Wenn wir also in der Natur Barfußlaufen ist dies wie eine natürliche Fußreflexzonenmassage, man aktiviert alle Bereiche seines Körpers.

Kneipp

Auch schon Pfarrer Kneipp wusste, wie wichtig das Barfußlaufen für die Gesundheit ist. Nur so können sich Menschen mit der Erde verbinden und ihr Urvertrauen stärken. Kneipp-Anwendungen werden barfuß gemacht, z. B. Tautreten, Schneetreten, Wassertreten, etc.

Erlebnis-Inspiration

Egal ob das Konzept des barfuß Laufens Sie nun begeistert oder nicht, bieten Sie den Füßen sinnliche Erlebnisse an. Eine Inspirationen könnte dieser Beitrag sein…

Sensorische Faszination